UKSH FORUM Juli 2026

NACHRICHTEN

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KURZ & KNAPP

Service Stern Nord wird in das UKSH übergeleitet

Künstliche Befruchtung: Bakterienkombination könnte Erfolg vorhersagen

Die tariflichen Voraussetzungen für die Überleitung der Service Stern Nord GmbH (SSN) in das UKSH stehen nun endgültig fest. Die Gewerkschaft der Servicekräfte (GDS) und die Vertreter der SSN haben den finalen Tarifvertrag unterzeichnet und sich darin über noch offene Punkte geei nigt. Ein erster Abschluss für die Überleitung war vor 1,5 Jahren vereinbart worden. Grundlage ist ein Landtagsbeschluss vom 22. Mai 2024.

Gängige Tests, die den Erfolg einer künstlichen Befruchtung vorhersagen sollen, liegen oft falsch. Das lässt sich aus einer neuen Studie des UKSH, der Universität zu Lübeck und des Deut schen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) ableiten. Bisherige Prognosemodelle untersuchen

Innovative Therapieansätze gegen Leukämie Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist eine aggressive Krebserkran kung des blutbildenden Systems, die sowohl Kinder als auch Er wachsene betrifft. Zwar haben intensive Chemotherapien und Immuntherapien die Heilungs chancen deutlich verbessert, den noch sprechen einige Patientinnen und Patienten nicht ausreichend auf die Behandlung an oder erleiden einen Rückfall. Das nun von der Deutschen Krebshilfe geförderte Projekt setzt bei der Suche nach neuen Arzneistoffen auf ei nen innovativen Ansatz. Neue Hornhaut-Prothese erstmals in Schleswig Holstein implantiert Erstmals in Schleswig-Holstein ist in der Klinik für Augenheilkunde, Cam pus Lübeck, eine neuartige künst liche Hornhaut erfolgreich implantiert worden. Vier Patientinnen und Patienten mit schweren Augener krankungen erhielten das innovative Implantat, dass die Funktion von geschädig tem Gewebe an der Innenseite der Hornhaut übernimmt.

die bakterielle Besiedlung der Vagina und teilen diese in grobe Muster. Diese Klassifizierung, auf der auch kommerzielle Mikro biom-Tests basieren, ist laut Studie jedoch nicht verlässlich.

50.000 Euro für die Forschung an Bauch speicheldrüsenkrebs Die diesjährigen Twinning Grants unterstützen zwei Forschungsprojekte zum Bauchspeicheldrüsen krebs. Das Universitäre Cancer Center Schles wig-Holstein (UCCSH) fördert jährlich mit dieser Auszeichnung campusüber greifende Krebsforschung am UKSH in Kiel und Lübeck mit insgesamt 50.000 Euro.

Neue Therapie gegen Alzheimer: Erste Patienten am UKSH behandelt

Bessere Behandlung bei Blutkrebs: Studie startet in Dresden und Kiel Mit RELEVANT (ETAL-5) ist die derzeit größte, in Deutschland rekrutierende Studie zu allogenen Stammzelltransplantationen für Patientinnen und Patienten gestartet, die an Akuter Myelo ischer Leukämie (AML) oder einem Myelodys plastischen Syndrom (MDS) leiden. Für viele dieser Erkrankungen ist die Transplantation von Stammzellen derzeit die einzig heilende Therapiemöglichkeit. Die Untersuchung wird gemeinsam von Forschenden aus Dresden und Kiel geleitet.

Die Klinik für Neurologie, Campus Kiel, hat die ersten drei Patienten mit neuen Antikörper Medikamenten gegen die Alzheimerkrankheit behandelt. Die Europäische Kommission hatte zwei Wirkstoffen im vergange

nen September die Marktzulassung erteilt, die den Krankheitsverlauf merklich verlangsamen können – ein Hoffnungsschimmer für viele Betrof fene und ihre Familien.

Krebsprävention per Kochwerkstatt und Instagram Das Universitäre Cancer Center Schleswig Holstein (UCCSH) startet das Projekt „CancerYounity“, um junge Menschen als Mitgestaltende in die Krebsprä vention einzubinden. Studierende der Universität zu Lübeck und der CAU zu Kiel entwickeln gemein sam mit Auszubildenden Formate für Gleichaltrige, von Kochwerkstätten bis Social Media.

Strahlentherapie kann gefährliche Herzrhythmusstörungen deutlich verringern Eine hochpräzise Strahlentherapie kann bei schwer kranken Pa tientinnen und Patienten mit lebensgefährlichen Herzrhyth musstörungen die Zahl solcher Anfälle deutlich senken. Das zeigt die erste größere prospektive europäische Register studie zur sogenannten stereotaktischen Arrhythmie-Radio ablation (STAR), deren Ergebnisse jetzt im European Heart Journal veröffentlicht wurden. Geleitet wird das europäische STOPSTORM-Konsortium von der Christian-Albrechts-Universi tät zu Kiel (CAU) und dem UKSH.

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