UKSH FORUM Januar 2026 interaktiv!

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

Gesundheit ist ein zentrales Thema – nicht nur in der Medizin, sondern auch in unserem Alltag. Oft wird uns ihre Bedeutung erst bewusst, wenn sie gefährdet ist. Für viele Menschen ist genau das der Moment, in dem sie dem Gesundheitssystem mit Hoffnung und Erwartungen begegnen. Am UKSH arbeiten wir jeden Tag für eine medizinische Ver sorgung auf höchstem Niveau – unterstützt durch zukunftsorientierte Forschung und Lehre. Ein Beispiel dafür ist unser Engagement in der Brustkrebsversorgung. Mit rund 75.000 Neuer krankungen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland–auch Männer können betroffen sein. Die gute Nachricht: Wird die Krankheit früh erkannt, bestehen sehr gute Heilungschancen. Unsere zertifizierten Brust zentren in Kiel und Lübeck gehören zu den größten in Norddeutschland und bieten modernste Dia gnostik und Therapie. Eine moderne medizinische Versorgung braucht auch eine moderne Infrastruktur. Vor zehn Jahren wurde am Campus Lübeck der Grundstein für den Klinikneubau gelegt – der Startschuss für unse ren Baulichen Masterplan und damit die gesamte Erneuerung des UKSH. Heute zeigt sich, wie sehr unsere Patientinnen und Patienten von diesem Wandel profitieren: durch das enge Zusammenspiel aller Disziplinen in einem zeitgemäßen klinischen Umfeld. Die kurze Bauzeit und die parallele Ent

wicklung am Campus Kiel belegen, was durch gemeinsames Handeln möglich ist.

Dass unser Weg richtig ist, zeigen auch unabhän gige Bewertungen wie die aktuelle „Focus-Klinik liste 2026“. Demnach zählt das UKSH mit seinen Standorten in Kiel und Lübeck erneut zu den bei den besten Kliniken in Deutschland – und ist das führende Klinikum im Norden. Dieser Erfolg ist vor allem unseren Mitarbeitenden zu verdanken: Sie engagieren sich Tag für Tag mit hoher Kompetenz und großem Einsatz für das Wohl der Patientinnen und Patienten. Unsere Verantwortung endet nicht an den Lan desgrenzen. Das Kleeblattkonzept wurde während der COVID-19-Pandemie entwickelt, um intensiv pflichtige Patientinnen und Patienten bundesweit zu verteilen. Heute hilft es erneut: Schwer verletzte oder erkrankte Menschen aus der Ukraine werden darüber sicher nach Deutschland gebracht. Unser Institut für Rettungs- und Notfallmedizin war an der Entwicklung des Konzepts beteiligt. Für seine Weiterentwicklung wurde es mit einer der höchsten Auszeichnungen im ukrainischen Gesundheitswe sen geehrt – ein bewegender Moment, der zeigt, wie medizinische Hilfe verbindet.

Ihr Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz Vorstandsvorsitzender (CEO) des UKSH

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FORUM 2026 / 1

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