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Über eine Million Euro für KI-Projekt des UKSH und der Universität zu Lübeck

V.l.: Dr. Lasse Hansen, EchoScout GmbH, Prof. Dr. Mattias Heinrich, Institut für Medizinische Informatik, Prof. Dr. Achim Rody, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Prof. Dr. Maggie Banys Paluchowski, Leiterin des Brustzentrums, Dr. Isabell Grande-Nagel, Leiterin der Mammadiagnostik und des Brustzentrums

Um Brusttumoren nach einer Chemotherapie besser sichtbar und auffindbar zu machen, kombinieren For schende des UKSH, Campus Lübeck, der EchoScout GmbH und der Universität zu Lübeck moderne, im Ultraschall gut erkennbare Gewebemarker mit einer KI-gestützten Bildanalyse. Das Projekt HARMONIE (Künstliche Intel ligenz zur intraoperativen Ultraschall-Lokalisierung von Markern und Tumoren nach der neoadjuvanten Therapie von Brustkrebs) wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt über drei Jahre mit 1,1 Millionen Euro gefördert. „Ziel unseres Projektes ist es, brusterhaltende Eingriffe sicherer und erfolgreicher zu machen und so neue Standards in der Krebschirurgie zu setzen“, sagt Prof. Dr.

Maggie Banys-Paluchowski, Leiterin des Brustzentrums der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Cam pus Lübeck. Sie ist gemeinsam mit dem KI-Experten Prof. Dr. Mattias Heinrich, Institut für Medizinische Informatik der Universität zu Lübeck, federführend am Projekt beteiligt. Das Unternehmen EchoScout GmbH unter der Leitung von Dr. Lasse Hansen ist als Projektpartner für die Entwicklung einer neuen Technik zur 3D-Ultraschall-Bildgebung eingebunden. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Viele Patientinnen erhalten vor der Operation eine Chemotherapie, die den Tumor stark verkleinert. Dadurch wird er oft kaum noch tast- und sichtbar, was die präzise Entfernung erschwert. Um das zu

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FORUM 2026/1

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