Jahresbericht 2025

Schonendere Therapie für Kinder und Jugendliche mit Leukämie

mo-Medikamente wird Immuntherapie verabreicht, die es den Betroffenen er möglicht, Leukämiezellen mithilfe des eigenen Immunsystems zu vernichten“, sagte Klinikdirektor Prof. Cario. „Außer dem können wir über neue molekulare Marker die Gruppe der Patientinnen und Patienten, die exzellente Heilungschan cen haben, noch präziser identifizieren, um sie dann mit wenig Chemotherapie in Kombination mit Immuntherapie zu behandeln.“

Der Klinik für Kinderonkologie und -rheumatologie, Campus Kiel, mit ihrem Studienzentrum zu Leukämie im Kin des- und Jugendalter ist es gelungen,

eine Förderung in Höhe von drei Mil lionen Euro von der Deutschen Krebs hilfe einzuwerben: Hauptziel der neu en Studie ist es, für eine relevante Zahl

an Kindern mit Leukämie, die eine exzellente Prognose haben, die Chemotherapie und damit die Nebenwirkungen und Spät folgen drastisch zu reduzieren, ohne dass die Heilungschancen dadurch beeinträchtigt werden. Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL), eine spezielle Form des Blutkrebses, ist die mit Abstand häufigste Krebserkran kung im Kindesalter. In Deutsch land erkranken pro Jahr circa 550 bis 600 Kinder und Jugend

liche unter 18 Jahren neu an einer ALL. Durch monatelange intensive Chemo therapie können inzwischen rund 90 Prozent der Betroffenen von der Leuk ämie geheilt werden. Diese Behandlung ist jedoch mit schweren, teils lebensbe drohlichen Nebenwirkungen und Spät folgen verbunden. „Wir sind der festen Überzeugung, dass wir für jedes fünfte Kind die Chemo therapie um 50 Prozent reduzieren können. Statt der eingesparten Che

DEUTSCHE KREBSHILFE FÖRDERT STUDIE

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