Jahresbericht 2025
KI unterstützt klinische Entscheidungen Als erstes Krankenhaus in Deutschland hat das UKSH im Januar 2025 die Soft ware MAIA eingeführt, die Ärztinnen und Ärzte bei klinischen Entscheidun gen unterstützen kann. MAIA, kurz für Medical Artificial Intelligence Assistant, gibt Hinweise auf potenziell noch nicht diagnostizierte Erkrankungen oder me dizinische Komplikationen, individuell für jede Patientin und jeden Patienten: Welche Patientin könnte vor einem Nie renversagen stehen? Welcher Patient ist besonders gefährdet für einen Sturz oder eine Sepsis? Mit MAIA können die se individuellen Risiken genauer ein geschätzt und dementsprechend Vor sorgemaßnahmen ärztlich angeordnet werden. Die Software wurde zunächst in der Klinik für Innere Medizin I, Cam pus Kiel, sowie in den Notaufnahmen und auf Intensivstationen am Campus Kiel und Campus Lübeck implementiert. Perspektivisch soll sie überall in der stationären Versorgung am UKSH zum Einsatz kommen. „Als eine der bestdigitalisierten Uni versitätskliniken Deutschlands haben wir die Chance, hier erstmals in der Breite des klinischen Routineeinsat zes maschinelles Lernen einzusetzen. Langfristig ist es unser Ziel, so die Ver sorgung unserer Patientinnen und Pa tienten weiter zu optimieren“, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, Vor standsvorsitzender (CEO) des UKSH. MEHR LESEN
Die Projektleitung bei der Vorstellung der neuen KI-Anwenung mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, CEO des UKSH (3. v.r.). Die Software MAIA entstand in einer Entwicklungs- und Forschungskooperation des UKSH mit dem Unter nehmen Tiplu.
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