Außerklinische Reanimation: Jahresbericht 2025
Deutsches Reanimationsregister
REANIMATIONSMASSNAHMEN Signifikante Veränderungen gegenüber dem Jahr 2024 zeigen sich im Bereich des Atemwegsmanagements. Die endotracheale Intubation mit und ohne Videolaryngoskop nahm ab. Diese Entwicklung ist problematisch, da für Deutschland und Österreich [7] gezeigt werden konnte, dass die Verwendung der endotrachealen Intubation im Vergleich zum alleinigen supraglottischen Atemweg die Entlassungsrate steigert. Die weiteren Reanimationsmaßnahmen blieben zum Vorjahr weitestgehend unverändert. Insbesondere die Verwendung des intraossären Zugangs bleibt mit 23,3% auf einem unverändert zu hohen Niveau, obwohl die im Jahr 2025 neu aufgelegten ERC-Leitlinien deutlich darauf hinweisen, dass intravenöse Zugänge im Rahmen der Reanimation zu bevorzugen sind [8, 9].
29,0% Gesamtdaten
29,8%
Defibrillationsversuche
Beatmung ausschließlich mittels SGA
16,4% Gesamtdaten
15,0%
Beatmung mittels SGA
31,5% Gesamtdaten
28,8%
58,8% Gesamtdaten
61,5%
endotracheale Intubation
22,3% Gesamtdaten
23,3%
intraossärer Zugang
SGA = supraglottischer Atemweg
NUTZUNG VON MECHANISCHEN THORAXKOMPRESSIONSSYSTEMEN 13,2% 12,4% Gesamtdaten
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